The Jailbirds

Die Jailbirds formierten sich 1992, wobei sie zunächst als Trio zu proben begannen.

Dabei spielte Martin Manneck die Rhythmus-Gitarre und sang dazu, Peter Geisthoff war für die Gitarrensoli zuständig, und Stefan Konitzer hämmerte auf dem Kontrabass. Ein halbes Jahr später kam dann Ex-"Somethin' Else"-Drummer Lutz Berkenfeld dazu, und die ersten Gigs konnten geplant werden.

Im September 1993 stieg Gitarrist Peter Geisthoff dann aus. Seine Nachfolge trat vier Wochen später Marcel Leist an. Nach einigen Wochen intensiven Probens gingen die Jailbirds für die ersten Tonaufnahmen ins Studio.

Von Mai 1996 an mussten die Jailbirds wegen eines schweren Arbeitsunfalls von Sänger Martin Manneck eine halbjährige Zwangspause einlegen. Während dieser Pause verabschiedete sich Marcel wegen beruflichen Veränderungen seinerseits aus dem Bandgeschehen.Nach dem Ausscheiden von Marcel suchte man einen würdigen Nachfolger, der sich schließlich in Fatmir Toska fand. Der aus Albanien stammende Gitarrist arbeitete sich schnell ein, und so zogen die Jailbirds im Dezember 1996 ins Studio, um die Songs für die geplante CD und für diverse Samplerbeiträge einzuspielen. Die dabei entstandenen Aufnahmen wurden auf der Debüt-CD "Don't You Cry" auf Tombstone Records veröffentlicht. Bereits nach 10 Monaten war diese Produktion ausverkauft.

Im August 1997 verließ Fatmir die Band, und Alt-Jailbird Marcel half für ein paar Gigs aus. Kurze Zeit später kam ein Kontakt mit Maico Masjosthusmann, der bei "Junior Marvel and his Hi-Flyers" an den Drums spielte, zustande. Es stellte sich schnell heraus, dass er auch an der Gitarre ausgezeichnet war, und so wurde er zum vierten Mann im Bunde.

Über den Umweg "Internet" kam das Album "Don't You Cry"zum Schweizer Radiosender Kanal K. Ein Mitarbeiter dieses Senders hatte eine CD-Besprechung über "Don't You Cry" auf einer Homepage aus Seattle gelesen und nahm Kontakt mit den Jailbirds auf. Der Manager der Jailbirds, Maik Wydra, schickte ihm daraufhin ein Exemplar von "Don't You Cry". Das Album wurde in einer Sendung des Radiosenders vorgestellt und prompt zur CD der Woche gekürt.

Nach erfolgreichen Auftritten bei den Festivals in München und Brandenburg 1998 wurde die CD "Don't You Cry" nochmals nachgepresst, war aber im Dezember 1998 schon wieder vergriffen.

Daraufhin zog es die vier Knastvögel erneut ins Studio. Der Longplayer Nr. 2 war im Januar 1999 fertig aufgenommen, und wurde dann im April unter dem Titel "Viva Las Vegas" veröffentlicht. Zwischenzeitlich erschienen einige Jailbirds-Nummern auf verschiedenen Compilations, und die Jailbirds erspielten sich auf zahlreichen Live-Gigs im In- und Ausland die Gunst einer immer größer werdenden Fan-Gemeinde; so waren sie z.B. als einzige deutsche Band beim 50. Rockhouse-Meeting in Eindhoven vertreten.

Im Juli 2000 erschien gerade rechtzeitig zu ihrem Auftritt beim Rockabilly-Meeting in München das längst ausverkaufte CD-Album "Don't You Cry" als Vinyl-LP auf Cherokee Records. Bereits im November folgte dann die Vinyl-Version des zweiten Albums "Viva Las Vegas". Im Herbst 2001 erschienen auch zwei bislang unveröffentlichte Songs auf der Compilation-CD “Hot & Wild Vol. 1” , die ebenfalls bei Cherokee Records veröffentlicht wurde.

Die Jailbirds im Jahr 2000

Lutz Berkenfeld
Schlagzeug

Maico Masjosthusmann
Lead-Gitarre

Martin Manneck
Gesang & Akustik-Gitarre

Stefan Konitzer
Kontrabass

Anfang 2001 sahen sich die Jailbirds mit einem ernsthaften Problem konfrontiert, als Gründungsmitglied und Bassist, Stefan, ganz plötzlich die Band verließ. In der Folge mussten viele bereits für das Frühjahr und den Sommer 2001 geplanten Gigs abgesagt werden. Nach einer ca. 2-monatigen Zwangspause fanden die Jailbirds schließlich in Marcel Strohm, einem alten Freund der Band, einen neuen Bassisten. Im Zuge der Umbesetzung wurde auch gleich ein komplett neues Bühnenprogramm erarbeitet. Und im Sommer  2002 waren sie dann wieder “on the road” durch ganz Deutschland. Zuvor ging’s allerdings im März und April noch ins Studio, um die Aufnahmen für ihr drittes Album einzuspielen. Die dabei entstandenen Aufnahmen wurden auf dem Album mit dem Titel “Secret” im Juli 2002 auf Cherokee Records veröffentlicht.

Die Jailbirds bei den Aufnahmen zu “Secret” im Jahr 2002: Marcel, Martin, Lutz, Maico

In den folgenden Jahren waren die Jailbirds wieder fleißig unterwegs und so bei vielen namhaften Festivals zu sehen. Auch waren sie immer wieder mit Beiträgen auf Compilation-CDs vertreten, wie z.B. auf der “Hot & Wild Vol. 2” von Cherokee Records. Es folgte dann allerdings erneut eine Umbesetzung, als Maico die Band verließ. Den Posten an der Lead-Gitarre übernahm daraufhin Mark. In dieser Besetzung produzierten die Jailbirds 2005 eine EP mit dem Titel “Layla”. Darauf präsentiert die Band eine ausgezeichnete Rockabilly-Version des Eric Clapton Titels “Layla” sowie auch ihr erstes Video. 2007 ging es dann wieder ins Studio, um die Aufnahmen für ein neues Album einzuspielen. Dieses erschien dann im selben Jahr bei Tombstone Records unter dem Titel “Birds are Back”.

Discographie:

VA / "Guitar Riot" LP (Apecall 009)
Jungle Noise (1995)

VA / "Das Beste des deutschen Rockabilly 1997" LP (Part LP 352.003)
Part Records (1997)

Dynamite Magazine Single No.14 (1997)

"Don't You Cry" CD (Tomb-CD 2041)
Tombstone Records (1997)

VA / "Testament of Rock'n'Roll" LP (Diablo 004)
Diabolo Records (1998)

“Viva Las Vegas" CD (Tomb CD 2051)
Tombstone Records (1999)

VA / "A Tribute to Buddy Holly" CD (1020053-2)
Vampirella (1999)

VA / "Wild Men Bop Vol. 4" CD (1020056-2)
Vampirella (1999)

"Don't You Cry" LP (CHER-LP 007105)
Cherokee Records (2000)

"Viva Las Vegas" LP (CHER-LP 010106)
Cherokee Records (2000)

“VA / Hot & Wild Vol. 1 CD (CHER-CD 107108)
Cherokee Records (2001)

VA / Testament of Rock ‘n’ Roll Vol. 2 LP (Diablo 012)
Diablo Records (2001)

“Secret” CD (CHER-CD 207110)
Cherokee Records (2002)

“Secret” LP (CHER-LP 303111)
Cherokee Records (2003)

VA / “Hot & Wild Vol. 2” CD (CHER-CD 504113
Cherokee Records (2005)

“Layla” CD-EP
Jailbirds-Produktion (2005)

“Birds are Back” CD
Tombstone Records (2007)

 

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